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Notrain
2011

2-kanalige Tonspur.

Auftrag im Rahmen der Environmental Biennale 2011 vom I-Park.

Uraufgeführt im September 2011 im I-Park in Connecticut, USA.

Das Stück habe ich während der Residency im I-Park mit Klangmaterial aus der natürlichen Umgebung des Gebietes komponiert.

Mit wunderschönen rhythmischen Zweier- und Dreiermustern vertonen die Laubfrösche die nordamerikanische Abenddämmerung im Wald, am Bach, am Tisch, auf dem Steg am Teich, auf dem Laub am Sumpf, auf dem Weg in die Nacht des Hurrikans. Grillen und Äste verfeinern das Klangfeld, Menschen mit unerzählten Geschichten und dezente Zeichen der Zivilisation in der hintergründigen Ferne vervollständigen den Plot in Notrain. No train - Not rain.

Das Klangmaterial im Stück entsteht aus Aufnahmen über zwanzig Tage im Urwald des Bundesstaats Connecticut im Nordosten der Vereinigten Staaten. Während meines Aufenthalts dort zog der Hurrikan "Irene" über das Gebiet, ein Ereignis, das man in Notrain erfährt. Nicht nur Regen und Luftbewegung hört man, sondern auch die vielfältigen Geräusche, die der Hurrikan der Natur aufzwingt. Acht Tage lang hatten wir kein fließendes Wasser, kein Licht und nur schlechte Verbindung zum Rest der Welt. Dies hat sich in äußerst interessante Gespräche übersetzt. Einige davon wurden mit dem Aufnahmegerät immortalisiert und nach verschiedenen künstlerischen Bearbeitungen sind sie ein wesentliches Material für Notrain geworden.



Notrain[k]
2012

Notrain[k], eine Version mit einem etwas resoluteren Arrangement, erhielt den 2. Platz beim Hoer.Spiel Kompositionswettbewerb 2012 des Instituts für Creative Media Technologies der Fachhochschule St. Pölten, Österreich.

Uraufgeführt anlässlich der Preisverleihung im Dezember 2012 im Cinema Paradiso in St. Pölten.


2017 © Javier Party