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Raquispürún
2010

Für Klarinette, Klavier und Streichquartett.

Auftrag des deutschen Ensembles "Maris-Ensemble".

Uraufgeführt im September 2010 in Saarbrücken, Deutschland.

Die Komposition des Sextetts ist inspiriert durch Elemente des rituellen Tanzes bei den Mapuche, den Ureinwohnern Südchiles. Wie bei uns hier in Europa ist der Tanz bei ihnen zugleich ein Ritual, bei dem Wiederholung eine wichtige Rolle spielt. "Pürún" heißt auf Mapundungun, der Sprache der Mapuche, "Tanz". "Raquis" kommt aus dem Griechischen ῥάχις und wird im Spanischen unter anderem in der Bedeutung "Rückgrat" verwendet. Dieser außergewöhnliche "Rückgratstanz" geschieht im Klangkontext einer symmetrischen Harmonie, mit einer kontrastreichen Gestalt, manchmal sehr perkussiv, manchmal sehr sanft.


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