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2011

Residency im I-Park (Connecticut - USA)
Während der Residency werde ich an einem Stück arbeiten, welches ich mit Klangmaterial aus der natürlichen Umgebung des Gebietes komponieren werde. Sowohl die Verwendung dieses Materials in Echtzeit als auch seine Aufnahme und nachfolgende Bearbeitung stellen für die Komposition interessante Alternativen dar. Das Ergebnis kann dreierlei Art sein: akustisch performativ, elektroakustisch performativ mit Live-Electronics oder rein akusmatisch.

I-Park ist ein 180 Hektar großes Waldrefugium im ländlichen East Haddam, Connecticut, USA. Sechs internationale Künstler aus verschiedenen Bereichen erhalten jeweils ein Studio für die Zeit des Aufenthalts. Das Potential der idyllischen Umgebung wird sich in dem individuellen kreativen Prozess zeigen.


2010

Prometheus von Jean Delville Die Farben des Feuergedichtes Skrjabins
Als Mitglied des Team Harmonik Wien arbeite ich an der Farbrealisation von Skrjabins Promethée, Le Poème du feu, welche wir in Gmünd in Kärnten inszenieren werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 8. Internationalen Kongress der International Society for the Interdisciplinary Study of Symmetry statt (23. - 28. August 2010).


2008

im StudioEgozentrisches Experiment virtueller Besetzung
Eine audiovisuelle elektroakustische Bearbeitung meines Violinoktetts Transfiguraciones de Calostro. Sieben der acht Violinstimmen werden aufgenommen. Ich arbeite am Rechner an diesen Spuren und teile sie elektronisch entsprechend im Raum auf. Der Violinist interpretiert die restliche Violinstimme live zusammen mit den Violinen auf der Tonspur. Das Ergebnis ist ein Ensemble wo die acht Musiker die selbe Person sind.

Eine rein akustische Version des Egozentrischen Experimentes virtueller Besetzung wurde am Freitag, den 29. Mai im Konzertsaal der Hochschule für Musik des Saarlandes in Saarbrücken, Deutschland, präsentiert.

Die vollständige audiovisuelle Version bringt das selbe Konzept der virtuellen Besetzung noch weiter: Sie zeigt den selben Interpreten multipliziert auf der Bühne, nicht nur während er spielt, sondern auch wenn er seine Klone abwartet. Das Stück lädt uns ein, die Art und Weise zu überdenken, wie wir die Realität der Musik verstehen und annehmen.

In Zusammenarbeit mit dem Violinisten Tigran Hakhumyan und dem Videokünstler Julian Bergheim.


2017 © Javier Party